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Was ist eine Aktie?

Kurzum: Die Aktie ist ein Wertpapier, welches dem Unternehmen als Beteiligungsfinanzierung zur bankenunabhängigen Finanzierung dient und Ihnen das Mitgliedschaftsrecht als Aktionär des Unternehmens garantiert (verbrieft).


Eine Aktie zu kaufen/zu besitzen bedeutet also, man besitzt einen Anteil am Grundkapital einer AG (Aktiengesellschaft). Diese Anteile haben entweder einen in einer Währung (z.B. Euro) lautenden Nennwert, das nennt man dann Nennwertaktien, oder es sind Stückaktien, welche ohne Nennbetrag ausgewiesen sind. Die Summe aller Aktien bildet das Grundkapital einer Aktiengesellschaft, egal ob eine AG Stückaktien oder Nennwertaktien hat. Sie werden durch den Kauf von Aktien zum Miteigentümer (Aktionär) einer Aktiengesellschaft. Sie haben damit Anteil am Wert der Hallen, Maschinen, Büros, Lager, Firmenwert, usw. eines Unternehmens.


Die Aktie ist dabei der Anteilsschein, der Ihnen schriftlich garantiert (verbrieft), dass Sie Miteigentümer (Aktionär) des betreffenden Unternehmens sind – nach Abschluss des Kaufes. Aktien sind somit in Bezug auf den Kauf von börsennotierten Firmen vergleichbar mit einem Grundbuchauszug beim Kauf eines Hauses. In den jährlichen Hauptversammlungen sind Sie als Aktionär berechtigt sowohl Fragen zum Geschäft/Auslastungen einzubringen als auch bei Abstimmungen teilzunehmen und Sie werden über aktuellste Themen, welche sich im Unternehmen abspielen, laufend in Kenntnis gesetzt. Weiters haben Sie als Aktionär Anspruch auf einen Gewinnanteil des Unternehmens. Die Dividende ist die Auszahlung eines Teils dieses Jahresgewinns.


Natürlich sind Sie als Aktionär direkt vom Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens betroffen:


Laufen die Geschäfte des Unternehmens gut, so erhalten Sie als Miteigentümer (Aktionär) eine höhere Dividende pro Aktie, läuft diese schlecht, dann wird die Dividende ganz entfallen. Auch die Kurse der Aktien sind Schwankungen ausgesetzt, im Insolvenzfall kann ein Totalverlust drohen.


Auch hier wieder sehr viel Ähnlichkeit zur Anlageimmobilie – einmal hat man gute Mieter, dann wieder eine Mietnomaden, der Monatelang nichts zahlt und dann noch den Elektroherd stielt. Auch Immobilienpreise schwanken mitunter oft sehr stark, auch mit Immobilien sind Totalverluste möglich.

Wahrscheinlich verstehen Sie jetzt warum die Anlageklassen Immobilien und Aktien als „Sachwerte“ bzw. „Realwerte“ bezeichnet werden.


Das Gegenteil von Sachwerten bilden Bitcoin und Co. Hier befinden Sie sich im vollen Risiko, da sie nicht an einem Unternehmen oder einem Substanzwert beteiligt sind. Der Bitcoin hat objektiv betrachtet überhaupt keinen Wert. Er wird nur deshalb zu einem Wert gehandelt, weil es genug dumme gibt, die ihm einen Wert beimessen. Bitcoin zu handeln ist daher mehr als sektiererische Tätigkeit zu verstehen. Der eine tiefgläubige Sektierer kauft Bitcoin, der andere Sektierer kauft Urkunden für einen Platz im Paradies von den „Erleuchteten vom Lampelsberg“ und erwartet dadurch sein Heil. Beide Handlungen sind in etwa gleich intelligent und gleich sinnvoll.

Bitcoins & Co werden daher meist von windigen Personen mit einem Sektenführerartigen Gehabe empfohlen und vertrieben und von sehr einfältigen Personen, typischen Opfern, gekauft. Das Geschäftsmodell besteht meist darin, dass die windigen Empfehler das Ziel haben die einfältigen Käufer „finanziell abzuziehen“.


Denken Sie einmal darüber nach:


Wollen Sie Heilsversprechen mit Paradiesplatz-Token der erleuchteten Kryptojünger vom Lampelsberg kaufen…

…oder doch lieber Sachwerte in Form von Aktien und Immobilien?

Nächste Woche Sonntag mit dem Thema was ist eine Anleihe?!

Schönen Wochenbeginn,

Eure FinancialRedHead

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